Narconon

Narconon program celebrates 40 years

Narconon Feiert 40 Jahre Lebensrettung

Los Angeles News: Das erfolgreiche Programm hat Millionen von Menschen durch wirksame Drogenaufklärung und Rehabilitation geholfen und entwickelte sich zu einem weltweiten Netzwerk.

Vor vier Jahrzehnten fasste ein heroinabhängiger Gefängnisinsasse namens William Benitez einen Entschluss. Er musste etwas Neues versuchen, um sich von seiner Abhängigkeit zu befreien, und er beabsichtigte ebenfalls, anderen, in ähnlicher Weise betroffenen Freunden zu helfen. Er bat bei der Leitung des Staatsgefängnisses von Arizona um Erlaubnis, ein Selbsthilfeprogramm mit 20 abhängigen Insassen zu starten, was ihm zunächst verweigert wurde. Er gab nicht auf, bis er am 19. Februar 1966 endlich die Erlaubnis erhielt. Froh darüber, gründete er eine Vereinigung, die er NARCONON nannte. Das bedeutet NARCOtics (Betäubungsmittel, Drogen) NONe (ohne), also "OHNE DROGEN".

Founder Benitez in first program, 1966. William Benitez (far left) founded the first Narconon program in Arizona State Prison.

Founder Benitez in first program, 1966.
William Benitez (far left) founded the first
Narconon program in Arizona State Prison

Die Inspiration für das Programm bekam er durch ein Buch aus der Gefängnisbibliothek, geschrieben vom amerikanischen Autor und Humanisten L. Ron Hubbard, das Benitez gelesen hatte. Benitez schrieb später: "Was mich am meisten beeindruckt hatte war, dass Hubbards Werk sich nicht nur auf die Ermittlung von Fähigkeiten konzentrierte, sondern auch auf Methoden (praktische Übungen), mit denen man sie weiter entwickeln konnte. Ich erkannte, dass Drogenabhängigkeit nicht mehr ist, als eine ,Unfähigkeit', die auftritt, wenn eine Person damit aufhört, Fähigkeiten zu benutzen, die wesentlich für konstruktives Überleben sind." Benitez spürte, dass dieser Gesichtspunkt, hinsichtlich der Genesung von Drogen, eine von Grund auf neue und hoffentlich wirksamere Annäherung anbot. Vom Gefängnis aus schrieb er Herrn Hubbard und bat um Unterstützung.

Clark Carr, Präsident von Narconon International erläutert die Anfänge von Narconon, indem er sagt: "In den frühen Sechzigern war Herr Hubbard gewiss einer der allerersten, der die sich entwickelnde Drogenkultur eingehend beobachtete und der die Katastrophe vorhersah, die die steigende Drogenabhängigkeit für die Welt bedeuten würde." Deshalb antwortete Hubbard in warmherziger Weise auf William Benitez' Hilferuf und fuhr damit fort, seine Beobachtungen über die Auswirkungen von Drogen auf den Einzelnen, seinen Körper und auf die gesamte Gesellschaft, zu berichten.

Narconon Los Angeles 1971. First Narconon residential drug rehabilitation outside of prison. Located in Los Angeles, California, and opened in December 1971.

Narconon Los Angeles 1971
First Narconon residential drug rehabilitation
outside of prison. Located in Los Angeles,
California, and opened in December 1971.

Das Narconon® Programm entwickelte sich dort, sagt Carr, wo es am meisten benötigt wurde. Es war von Abhängigen im Gebrauch, die sich gegenseitig damit halfen. Nach seiner Entlassung errichtete Benitez 1971 das erste stationäre Narconon Zentrum in Los Angeles. 1973 führte Herr Hubbard weitere Forschung auf dem Gebiet der Ernährung durch, um Abhängigen gefahrlos durch die heftigen Beschwerden des Entzugs zu helfen. Das Narconon Programm hat sich diese Verfahrensweisen zu eigen gemacht und rief eine bis heute einmalige drogenfreie Entzugsmethode ins Leben, die Vitamin- und Mineralzugaben, zusammen mit speziellen Techniken benutzt, um mentale und physische Symptome zu lindern.

Eine andere bahnbrechende Neuheit wurde 1978 übernommen - das Narconon "Entgiftungsprogramm für ein Neues Leben". Dieses Verfahren einer Gewebe reinigenden Diät mit speziellen Vitaminen und Mineralien, sowie mit Bewegung, intensivem Schwitzen in einer Niedrigtemperatur-Sauna und ausreichendem Flüssigkeits- und Fettaustausch, hat sich für die Genesung von Abhängigen als außerordentlich wertvoll erwiesen, weil es die langwierigen körperlichen und mentalen Auswirkungen von Drogen und anderen toxischen Rückständen verringert. So wird es von Leuten nach dem Entzug beschrieben: "Die Drogen sagen mir nichts mehr!" Ihr Verlangen ist verschwunden.

International Training Center. Narconon Arrowhead International Training Center's grand opening celebration in September 2001 in Oklahoma

International Training Center
Narconon Arrowhead International Training Center
grand opening celebration in
September 2001 in Oklahoma

Carr führt weiter aus, dass die Kombination aus drogenfreiem Entzug und Entgiftung in der Sauna und einer Reihe von erzieherischen Kursen, die die Fertigkeiten im Leben, wie etwa die Fähigkeit zu lernen, sowie Ethik, Selbstkontrolle und wie man Zustände zum Besseren wendet, zum Ziel hat. Das ist es, was das Programm so einzigartig und erfolgreich macht. Zahlreiche Fallstudien und weitere langfristige Auswertungen haben gezeigt, dass ungefähr drei von vier Absolventen des NARCONON Selbsthilfeprogramms, noch zwei Jahren oder darüber hinaus drogenfrei geblieben sind. Dies stellt ein bedeutendes Ergebnis in einem Bereich dar, in dem sonst all zu viele Rückfälle und Fehlschläge eingeräumt werden müssen.

"Die Hingabe der Narconon Mitarbeiter darf auch nicht unterschätzt werden", erläutert Carr. "Viele sind ehemalige Drogen- oder Alkoholabhängige, die ein neues Ziel gefunden haben, dem sie sich widmen, nämlich: anderen zu helfen, ihre Abhängigkeit zu überwinden." Er sagt, dass wiederum andere Narconon Mitarbeiter durch Jahrzehnte hindurch danach gestrebt hätten, Jugendliche und Erwachsene über die wahren Gefahren von Drogen zu unterrichten, sowohl Volksschüler als auch Radiohörer in vielen Ländern. Durch all die Jahre haben Mitarbeiter von Narconon Millionen Leute mit Präsentationen weltweit erreicht - live und per Video - und haben Beratung und Hilfe zur Drogenprävention und Drogenerziehung angeboten.

Directors of centers worldwide. Directors of Narconon centers at the international conference in Mexico city, 2005

Directors of Narconon centers
at the international conference
in Mexico city, 2005

Was mit einem einzigen Mann in einer kleinen Zelle in Arizona vor 40 Jahren begann, wuchs zu dem Narconon Drogenerziehungs- und Selbsthilfeprogramm mit einem weltweiten Netzwerk, das tausenden Leuten täglich hilft. Es besteht mittlerweile aus 135 Zentren und Gruppen, die in 40 Ländern daran arbeiten, Leben zu retten, buchstäblich rund um den Globus. "Und mehr Zentren werden im nächsten Monat und in den darauf folgenden Monaten eröffnet werden." kündigt Carr an. Narconon hat Unterstützung und Anerkennung von offizieller Seite erhalten, sei es in den gesamten Vereinigten Staaten oder aus der ganzen Welt.

Voll des Lobes über die hart arbeitenden Mitarbeiter äußert Carr: "Fragen Sie irgendeinen Narconon Mitarbeiter, weshalb Narconon nicht nur überlebt hat, sondern über so viele Jahre hinweg immer weiter expandierte, dann wird er oder sie antworten: "Aus einem einzigen Grund - weil es funktioniert!" Denn sie müssen es wissen, weil sie vor Ort waren und die Arbeit erledigt haben. Ich sage: "Gut gemacht und ihnen allen meine Gratulation."

English version







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